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Wirkstoffe pro Tag: L-Methionin: 500 mg L-Cystein: 300 mg
Wirkung im Stoffwechsel
Methionin und Cystein sind die beiden schwefelhaltigen Aminosäuren, die als Bausteine von Proteinen Verwendung finden. Cystein wird im Körper aus der essentiellen Vorstufe Methionin synthetisiert und ist wegen
seiner reaktiven Thiolgruppe häufig im aktiven Zentrum von Enzymen zu finden. Methionin dient darüberhinaus in aktivierter Form (S-Adenosylmethionin) als Methylgruppendonor für die Methylierung von DNA und rRNA, die
Synthese von Phospholipiden usw. Da die Synthese von Cystein aus Methionin mit anderen Stoffwechselwegen konkurriert, sollte in Fällen erhöhter Belastung neben Methionin auch das an sich nicht essentielle Cystein
supplementiert werden. Cystein ist am Entgiftungssystem der Leber beteiligt. Es ist limitierender Baustein des Tripeptides Glutathion, das in reduzierter Form eines der potentesten antioxidativ wirksamen
Substanzen des Körpers ist.
Einsatzmöglichkeiten
Steigerung der Glutathionsynthese Erhöhung der Entgiftungskapazität Erhöhung der Radikalpufferkapazität Bei Schwermetallbelastung und -ausleitung
Dosierungsempfehlung
L-Methionin 250 bis 1000 mg/d L-Cystein 150 bis 600 mg/d
Sicherheitsgrenze
keine bekannt
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