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Wirkstoff pro Tag: Soja Isoflavone: 30 mg
Wirkung im Stoffwechsel Die
wichtigsten Vertreter der Isoflavone sind die Polyphenole Genistein und Daidzein. Isoflavone haben vielfältige positive Effekte. Sie vermindern die Zellproliferation, hemmen im Experiment die Tumorangioneogenese, blockieren die
Thrombusbildung durch Hemmung der Plättchenaktivierung und -aggregation, wirken antioxidativ und schützen LDL-Cholesterin vor der Oxidation. Der Mensch besitzt Estrogen-Rezeptoren vom Typ Alpha und Beta. Alpha – Rezeptoren
sind vorwiegend in Zellen von Brustdrüse und Uterus, beta-Rezeptoren vor allem in Knochen und Blutgefässen zu finden. Ähnlich den körpereigenen Estrogenen, wenn auch zum Teil schwächer, binden Isoflavone an Estrogenrezeptoren,
bevorzugt jedoch am Typ Beta. Damit wirken Isoflavone verstärkend auf die Wirkung der (z. Bsp. Im Klimakterium nur mehr in geringer Konzentration vorhandenen) körpereigenen Estrogene. Die schützende estrogenunterstützende
Wirkung der Isoflavone am Kreislaufsystem und am Knochen, bei gleichzeitiger Inaktivität in Bezug auf hormonabhängige Tumore beruht auf die selektive Bindung an die beta-Estrogenrezeptoren.
Einsatzmöglichkeiten
Zur Vorbeugung und Behandlung klimakterischer Beschwerden Als Antioxidans Zur Krebsprävention Zur Prävention und Therapie der Osteoporose
Zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen
Dosierungsempfehlung
Soja Isoflavone 30 bis 90 mg / Tag
Sicherheitsgrenze
keine bekannt
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