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Wirkstoff Pro Tag: Coenzym Q10: 30 mg
Wirkung im Stoffwechsel
Coenzym Q10 kommt nahezu überall (ubiquitär) in der Natur vor und wird deshalb auch als Ubichinon bezeichnet. Wie dieser Name bereits andeutet, ist die Struktur die eines Chinons. Die Zahl 10 im Namen
bezeichnet die Länge der Isoprenoidseitenkette, die für die Lipophilie (Membranlöslichkeit) des Moleküls verantwortlich ist. Coenzym Q10 kann wahlweise ein oder zwei Elektronen aufnehmen oder abgeben und seine
Hauptaufgabe im Organismus ist die Weiterleitung von Elektronen in der mitochondrialen Atmungskette vom Zweielektronendonor NADH zu den Einelektronenakzeptoren, den Cytochromen. Coenzym Q10 wirkt dabei als
Sammelpool für Elektronen aus den energieliefernden Stoffwechselwegen. Durch seine Stabilität in allen drei Oxidationsstufen kommt dem Ubichinon als Membranbaustein auch die Rolle eines wichtigen antioxidativen
Schutzstoffes zu. Die höchste Konzentration erreicht es in der inneren Mitochondrienmembran von Organen mit hohen Energieumsätzen wie Herz, Niere, Leber und Skelettmuskel. Es konnte gezeigt werden, dass die
Herzleistung direkt durch die Gabe von Q10 verbessert wird. Die Biosynthese von Coenzym Q10 ist von hormonellen Faktoren und Metaboliten wie Cholesterin usw. abhängig und benötigt eine Reihe von Vitaminen und
Cofaktoren. Bei einem grossen Teil der Bevölkerung, insbesonders gesundheitlich angeschlagenen oder älteren Menschen ist die ausreichende Versorgung mit diesen Stoffen nicht gewährleistet, und somit eine
Supplementation mit Q10 angezeigt.
Einsatzmöglichkeiten
Leistungssteigerung von Organen mit hohem Energieumsatz Allgemeine Steigerung der Leistungsfähigkeit
Bestandteil eines antioxidativen Schutzkomplexes Präventiv für jeden über 40 Jahre
Dosierungsempfehlung
15 bis 150 mg / Tag
Sicherheitsgrenze
keine bekannt
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